DR. BRIGITTE TRAENCKNER • Tierklinik Hattersheim • Birkenhof 2 • 65795 Hattersheim • 0171 / 1 27 86 76 • Fax 06082 / 92 90 23 • TCM@tiere-akupunktur.de
Dr.BrigitteTraenckner, Tierarzt, Praxis für Akupunktur, Traditionelle Chinesische Veterinärmedizin und Osteopathie, Tierarztpraxis und Heilpraktikerin, TCM, Akupunktur, Osteopathie, Tierarzt- und Heilpraktiker- Praxis Idstein
Heilpraktikerin, Heilpraktiker-Praxis, Idstein
Pferdeakupunktur, Osteopathie, TCM, Chinesische Medizin für Pferde
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Dr.BrigitteTraenckner, Tierarzt, Praxis für Akupunktur, Traditionelle Chinesische Veterinärmedizin und Osteopathie, Tierarztpraxis und Heilpraktikerin, TCM, Akupunktur, Osteopathie, Tierarzt- und Heilpraktiker- Praxis

Häufige Fragen zur Osteopathie

1. Was ist Osteopathie?
2. Geschichte der Osteopathie
3. Grundsätze der Osteopathie
4. Teilgebiete der Osteopathie
5. Was ist eine osteopathische Dysfunktion oder Läsion?
6. Wo können osteopathische Dysfunktionen auftreten?
7. Ein Beispiel einer Osteopatischen Dysfunktion
8. Stellung der Wirbelsäule in der Osteopathie
9. Was sind die Ursachen osteopathischer Dysfunktionen bei Pferden, Hunden und Katzen?
10. Was sind die Symptome osteopathischer Dysfunktionen beim Pferd?
11. Osteopathie bei Hunden und Katzen
12. Osteopathie und Operationen
13. Dauer einer Behandlung
14. Zusammenwirken von Akupunktur und Osteopathie
15. Literaturempfehlungen zu Osteopathie



1. Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche, rein manuelle Heilmethode. Sie beschäftigt sich mit der Erkennung und Behandlung von Funktionsstörungen. Alle Gewebe (Knochen, Muskeln, Sehen, Bänder, Fascien, innere Organe, Schädelnähte) werden in ihrer gegenseitigen Abhängigkeit voneinander und in ihrem funktionellen Zusammenspiel betrachtet. Ist die Beweglichkeit in einem dieser Gewebe reduziert kommt es zu Störungen der Funktion. Eine Spannung oder Funktionsstörung in einem Bereich des Körpers kann eine Spannung in einem anderen Bereich bedingen. Es kommt zu einer Verlagerung der Beschwerden. Dabei wird sich das Äußere (das Bewegungssystem) immer dem Inneren (dem Organsystem) anpassen.

Durch die Anwendung spezieller Untersuchungs- und Behandlungstechniken kommt es zu einer Verbesserung oder Wiedererlangung der natürlichen Beweglichkeit und dadurch auch zur Normalisierung der Funktionsabläufe. Durch die Therapie werden bestehende Spasmen direkt oder indirekt gelöst, die Bewegungseinschränkung der Gewebe verbessert oder wieder hergestellt und die Funktionsabläufe normalisieren sich. Ist die optimale Beweglichkeit erreicht, normalisiert sich beispielsweise die Funktion eines zuvor blockierten Gelenks. Der Impuls, der dem Körper durch die Behandlung gegeben wird, aktiviert dessen Selbstheilungskräfte und trägt zur biomechanischen und neurophysiologischen Wiedereingliederung in die Funktionsabläufe des Körpers bei.

Letztlich geht es immer darum, die aus dem Nervensystem in die Umgebung herausgehende, oder andersherum die aus der Peripherie (Organe, Bindegewebe, Muskeln und Gelenke) in das Nervensystem hineinkommende Information zu normalisieren um eine natürliche und gesunde Verarbeitung der „Daten“ zu erreichen. Je normaler die „Daten“ sind und die „Datenverarbeitung“ abläuft, umso gesünder und funktionsbereiter ist der Organismus.


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2. Geschichte der Osteopathie

Ihr Begründer war der amerikanische Arzt Dr. Andrew Taylor Still (1828-1917). Er war mit dem Verständnis der Medizin seiner Zeit und mit deren Vorgehensweisen und Ergebnissen unzufrieden. Dies verstärkte seinen Willen nach mehr Wissen, besonders auf dem Gebiet der Anatomie und Physiologie. Er gelangte mehr und mehr zu einem anderen, neuen Verständnis von Gesundheit, Krankheit und Medizin.

Damit jedoch waren zunächst nicht wirklich neue Erkenntnisse gewonnen. Still´s Vorreiterrolle, seine Besonderheit lag vielmehr in der Art und Weise, diese medizinischen Grundsätze zu benutzen und sie für die Therapie einzusetzen.

Berühmte Schüler Still´s entwickelten sein Konzept weiter und bereicherten es um ein Vielfaches.Heute ist die Humanosteopathie in vielen Ländern der Welt ein bewährtes, eigenständiges, medizinisches Konzept, dessen Anerkennung und Verbreitung ständig zunimmt. (USA, Kanada, Beneluxländer, Frankreich..)
Die Pferdeosteopathie ist eine Behandlungsform, die aus der Humanosteopathie hervorgegangen ist.
In der Veterinärmedizin begann in den siebziger Jahren der französische Tierarzt, Osteopath und Akupunkteur Dr. Dominique Giniaux mit der Anwendung modifizierter osteopathischer Behandlungstechniken bei Pferden. Er gilt als Begründer der Pferdeosteopathie und arbeitete dann bald ausschließlich osteopathisch und mit Akupunktur. Neben zahlreichen Publikationen über Akupunktur, erschien 1987 sein Buch „Les cheveaux mon dit“ welches mittlerweile auch ins Deutsche übersetzt wurde.
Auch die Kleintierosteopathie wurde aus der Humanosteopathie entwickelt und vor allem in Frankreich vorangetrieben. In Deutschland gibt es bisher wenige qualifizierte Therapeuten die Kleintierosteopathie anbieten.


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3. Grundsätze der Osteopathie

Folgende Grundsätze bilden noch heute die Basis für das Osteopathische Konzept:

1. die Betrachtung des Körpers als eine Einheit,
2. die Bedeutung der lebenswichtigen Mobilität aller Körpergewebe,
3. der enge Zusammenhang und die Wechselwirkung von Struktur und Funktion in allen Bereichen des Organismus,
4. das Vorhandensein von Selbstregulierungs- und Selbstheilungskräften des Organismus.

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4. Teilgebiete der Osteopathie

Es gibt 4 klassische Teilgebiete in der Osteopathie. (in jüngster Zeit entwickeln sich neue Teilgebiete oder spezialisierte untergeordnete Techniken wie die Biodynamische Osteopathie von James Jealous)

I. die strukturellen Techniken behandeln Störungen, die von den gelenkigen Verbindungen des Bewegungsapparates ausgehen.
Es werden entweder „härtere“ Techniken angewendet die für den Laien denen der Chiropraktik ähneln oder „weichere“ Techniken die mit Positionierung, Impulsbewegungen oder ähnlichem arbeiten.

II. die fascialen Techniken behandeln Störungen die von den bindegewebigen Hüllen, (den sog. Fascien) aller Körperteile ausgehen.
In der Therapie gibt es für den Patientenbesitzer nicht viel zu sehen da sich das therapeutische Geschehen zwischen der Körperoberfläche des Patienten und den Handinnenflächen des Therapeuten abspielt.
Für Therapeut und Patient wird es als eine eine Art „wabern“ oder „blubbern“ des Gewebes spürbar. In der Therapie benötigt man hierfür Zeit und Ruhe. Die Patienten genießen es und die Behandlungsergebnisse sprechen für sich.

III. Die visceralen Techniken behandeln Störungen die von den Organsystemen und ihren bindegewebigen Kontakten zueinander ausgehen. Behandelt wird mit speziellen Griffen im Bereich des jeweiligen Organs.
Im Verhältnis zur Humanmedizin ist ihre Anwendung beim Pferd durch die straffe Bauchdecke deutlich eingeschränkt. Beim Kleintier ergibt sich die Einschränkung vor allem durch die nur beschränkte Toleranz der Patienten gegenüber unangenehmem Druck. Einem Menschen kann man erklären das bestimmte therapeutische Notwendigkeiten unangenehm sind, er bleibt ruhig und weitgehend entspannt auf dem Tisch liegen. Ein schüchterner, ängstlicher oder auch dominanter Hund eher nicht.

IV. Die craniosacralen Techniken behandeln Störungen, die von den Bewegungen des Schädelknochens und des Kreuzbeins sowie ihrer schlauchartigen Verbindung über den Rückenmarkkanal ausgehen.
Auch hier gibt es nicht viel zu sehen da sowohl die Eigenbewegung von Kopf und Kreuzbein als auch die Einflussnahme durch den Therapeuten so minimale Dimensionen haben das sie sich der Wahrnehmung des Beobachters entziehen.
Auch hier erfährt die Anwendung eine gewisse Beschränkung, da nicht jedes Tier selbst minimale Einflüsse, insbesondere am Kopf, toleriert.
Die Tiere tolerieren die osteopathische Behandlung insgesamt als sehr angenehm und werden dabei sehr ruhig. Sehr ängstliche oder abwehrende Tiere lassen sich vor allem mit den weichen Techniken behandeln.

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5. Was ist eine osteopathische Dysfunktion oder Läsion?

Die Begriffe Dysfunktion und Läsion werden gleichermaßen benutzt.
Man versteht darunter eine aufhebbare Funktionsstörung mit dem Hauptmerkmal verminderter Beweglichkeit. Das Spektrum reicht von kleinsten Mobilitätseinschränkungen der Gewebe bis zu ausgeprägten Gelenkblockaden. Bei einer Gelenkblockade ist die physiologische Beweglichkeit in eine oder mehrere Richtungen reduziert (z.B. der sogenannte „steife Nacken“. Hier ist nicht die Rede von Luxationen, von vollständigen Verrenkungen eines Gelenks, sondern es handelt sich um Bewegungseinschränkungen und daraus resultierenden Folgeerscheiningen. Es gibt demnach keine „herausgesprungenen Wirbel, die wieder hinneinspringen müssten“, wie es der Volksmund häufig bezeichnet. Die Franzosen benutzen in diesem Zusammenhang den Begriff „librer“, womit ein Befreien, ein „wieder beweglich machen“ gemeint ist.

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6. Wo können osteopathische Dysfunktionen auftreten?

in jedem Gelenk

in jedem Skelettmuskel

in den Bindegewebsstrukturen

in allen visceralen Strukturen (Innere Organe und ihre bindegewebigen Verbindungen)

in der Dynamik der Verbindungen der Schädelknochen, des Liquorsystems und deren Verbindungen bis zum Kreuzbein.

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7. Ein Beispiel einer Osteopatischen Dysfunktion

Nach einen Vertreten oder Verstauchen eines Gelenks kommt es zu einer Bewegungseinschränkung, einem Ödem oder sogar zu einer Entzündung. In vielen Fällen ist jedoch nur eine sehr geringgradige Verringerung der Beweglichkeit der Gewebe feststellbar. Sekundär jedoch können Gewebsveränderungen wie Elastizitätsverlust, Aufquellungen, Verhärtungen, Fibroisierungen etc. auftreten. Im Anschluß an die Akutphase mit offensichtlichen Symptomen, kann eine feine Verminderung der Beweglichkeit bestehen bleiben, die oft nicht mehr wahrgenommen wird. Eine Störung, die von solchen Bereichen ausgeht, kann an ganz anderer Stelle des Körpers sekundäre Probleme hervorrufen.

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8. Stellung der Wirbelsäule in der Osteopathie

Die Wirbelsäule nimmt eine bedeutende Stellung innerhalb des Körpers ein. Sie ist bei fast jeder Bewegung des Körpers mitbeteiligt und verfügt über komplexe Bewegungsmöglichkeiten. Zwischen den Wirbelkörpern, die schützend das Rückenmark umgeben, treten paarig, wie bei einem Kabelbaum die Spinalnerven aus, die sich von dort aus weiter in die Peripherie des Körpers aufzweigen.
Im Vergleich zum Menschen und Kleintier, sind die Wirbel des Pferdes im Verhältnis zur Größe des Tieres und zu dessen Muskelmasse, relativ klein. Die hier zu verzeichnenden Muskelkräfte sind jedoch enorm groß und wirken dabei auf recht kleine Gelenke. Professor Jean-Marie Denoix sieht hierin die Prädisposition des Pferdes für Störungen im Bereich der Wirbelsäule. Auch hier können geringgradige Dysfunktionen zu Sekundärläsionen in anderen Körperstrukturen führen.
Beim Vorhandensein von Gelenkblockaden, ob in der Wirbelsäule, dem Becken oder in anderen Bereichen, werden früher oder später, die Bewegung und das Verhalten des Pferdes verändert sein. Es ist wichtig zu erwähnen, daß derartige Befunde, im Gegensatz zu Luxationen, nicht durch bildgebende Verfahren nachweisbar sind.

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9. Was sind die Ursachen osteopathischer Dysfunktionen bei Pferden, Hunden und Katzen?

1. „die sogenannte falsche Bewegung“

extreme Sprüngen mit abprubten Drehungen und Stops
Vertreten z.B. durch Bodenunebenheiten
Springen mit zur Seite weg gedrehter Hinterhand...

2. Verletzungen

Stürze, sich überschlagen
Hängen bleiben in einer Tür
Ausrutschen
Eingeklemmt sein, Festliegen in einer Box
Plötzlicher zu starker Zug an der Leine, im Halfter hängen ...

3. Akute und chronische Fehl- und Überbelastung

einseitiges Training
Überforderung /Überbelastung
Huffehlstellungen, Gliedmaßenfehlstellungen
Zu früher Trainingsbeginn nach Verletzungspause....

4. Akute entzündliche Reizzustände

z.B. Entzündungen im Bereich der Sehnen, Gelenkentzündungen
Ischialgien
Nicht operationspflichtige Bandscheibenvorfälle.....

5. Arthrotisch-degenerative Reizzustände

z.B. aktive Arthrosen...

6. Reflektorische Reize aus anderen Körperregionen

zum Beispiel aus dem Magen, können Blockaden um den Bereich des 13. Brustwirbels verursachen
aus der Leber im Bereich um den 15. Brustwirbel, oder im Hals-Brustübergang, und/oder in den Vordergliedmaßen, oder im Genick machen.....

Alles kann jeweils auch umgekehrt stattfinden, denn oft ist nicht klar wo das Opfer und wo der Täter hinsichtlich eines bestimmten Problems sitzt. Allgemein gilt jedoch, dass vor allem das Opfer schreit und weniger der Täter. Das soll heißen, daß der auffälligste, symptomreichste Bereich des Körpers nicht das auslösende Problem haben muß.

6. Psychische Überbelastungen/Stress...

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10. Was sind die Symptome osteopathischer Dysfunktionen beim Pferd?

Strukturelle Dysfunktionen beim Pferd äußern sich in erster Linie in spürbaren Bewegungsproblemen, die von Steifheit bis zur echten Lahmheit, sowie Verhaltensaufälligkeiten reichen. Organische Dysfunktionen betreffen meist die Leber und die Lunge sowie den Dickdarm. Häufig sind auch fasciale, ganze Segmente betreffende Probleme, sowie Einschränkungen im kraniosacralen System. All dies äußert sich dann oft an völlig anderer Stelle wie im Bewegungsapparat oder durch Änderungen des Verhaltens.
schmerzhafte, verkrampfte, verkürzte Muskulatur

Überempfindlichkeit, besonders im Bereich des Rückens,

Asymmetrische Kruppenformation

Unnatürliche Kopf- oder Schweifhaltung

Seitenunterschiedliches Drehvermögen auf der Stelle

Abwehrreaktionen beim Satteln, Putzen, Angurten,

Anzeichen von Sattelzwang

Auffallender Widerstand beim Hufeaufnehmen

Probleme beim Wälzen/Aufstehen/Ablegen

Plötzliche Leistungsdepression

Verhaltensänderungen: ungewöhnliche Aggressivität, Apathie

Depression

Bei Rittigkeitsproblemen, z.B.:

deutlichen seitenbetonten Stellungs- und Biegungsproblemen

Verweigern des Rückwärtsrichtens

verwerfen im Genick

springen mit festgehaltenem Rücken und hartnäckigem verweigern

mangelnder Rahmenerweiterung

ungewöhnlich schlechter Durchlässigkeit

ungewöhnlicher Steifheit und reduzierter Hinterhandaktivität

bei bestimmten Lahmheitsformen

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11. Osteopathie bei Hunden und Katzen

Beim Spiel oder Hundesport kann die Beanspruchung der Gelenke, Bänder, Muskeln und Faszien zu deren Verletzung führen. Geringfügige Verletzungen werden dabei vom Besitzer und oft auch vom Tierarzt nicht oder nicht deutlich wahrgenommen. Wer kennt nicht aus eigener Erfahrung die kleineren Verletzungen, von denen man hofft sie werden von alleine vergehen. Mensch oder Tier nimmt solange eine ausgleichende Schonhaltung ein, bis die Verletzung nicht mehr gespürt und bestenfalls verheilt ist. Verheilt die Verletzung aber nur unzureichend und dauert dies länger, wird eine dauerhafte Fehlhaltung eingenommen die dann zu Muskelverspannungen, Bewegungseinschränkungen und Gelenkblockaden führen kann. Beim Hund gibt es wesentlich häufiger organische Ursachen für erhöhte Spannung ganzer Bereiche als beim Pferd.
Es herrschen ähnliche Verhältnisse wie beim Menschen.

Bewegungsunlust, vermehrtes Schlafen, Änderung der Lebensgewohnheiten..

Probleme beim Treppensteigen oder beim Sprüngen..

Bewegungsveränderungen wie z.B. Passgang oder Zehenschleifen, watscheln..

Behandlung von Schonhaltungen und Folgebeschwerden nach Operationen oder Lahmheiten

unklare Lahmheiten

neurologische Störungen wie nicht operationspflichtige Bandscheibenvorfälle...

Unterstützend bei Problemen wie Harnträufeln, Analbeutelentzündungen, Ohrentzündungen und Leckekzemen...

Prophylaktisch bei Sport- und Arbeitshunden

Unerklärliche und vermeintlich „altersbedingte“ Verhaltensänderungen.

Rund ein Drittel aller Katzen über 8 Jahre leiden an Gelenkarthrosen (Untersuchungen von Bennett, UK). Katzen äußern die damit einhergehenden Beschwerden wesentlich weniger deutlich als Hunde. Auffällig sind lediglich vermehrtes schlafen und weniger häufiges springen und jagen.

Hunde mit unterschwelligen Schmerzen reagieren eher aggressiv als ihre gesunden Artgenossen (Untersuchungen von Hallgren, Schweden)

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12. Osteopathie und Operationen

Die osteopathische Vor und Nachbereitung von Operationen kann die Regeneration und Rehabilitation beschleunigen. Vor allem Schmerzen und rezidivierende Infekte sprechen gut auf eine osteopathische Behandlung an, was letztlich Medikamente einspart. Normale Körperfunktionen wie Trinkverhalten, Appetit, Ausscheidung werden in ihrer Selbstregulation gefördert. Die Durchblutung, der Tonus der Gewebe sowie Stoffwechselprozesse werden unterstützt und nach Möglichkeit ausbalanciert, was mehr Kraftreserven für die Rekonvaleszenz und aktive Therapien freisetzt.

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13. Dauer einer Behandlung

Eine Sitzung dauert je nach Kooperativität und Pausenbedürfnis des tierischen Patienten ca. eine Stunde. Nach einer Behandlung kann eine Erstverschlimmerung der Beschwerden auftreten. Die Tiere können nach der Behandlung sehr müde oder auch aufgedreht sein.

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14. Zusammenwirken von Akupunktur und Osteopathie

Im Laufe der Jahre zeigte sich in meiner und der Arbeit anderer die mit Akupunktur und Osteopathie arbeiten, daß viele osteopathische Dysfunktionen mit Hilfe der Akupunktur lösbar sind – und umgekehrt: das Herstellen der Beweglichkeit der Gewebe kann energetische Blockaden lösen.
Dies ist jedoch nicht immer der Fall. Dann braucht der Akupunkteur den Osteopathen, um einem Patienten seine körperliche Balance wiederfinden zu lassen, oder der Osteopath den Akupunkteur.
Die beiden ganzheitlichen Methoden ergänzen sich in ihrer therapeutischen Wirksamkeit ideal, weshalb ich sie in meiner Praxis häufig parallel anwende.

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15. Literaturempfehlungen zu Osteopathie

  • Dominique Giniaux, Osteopathie beim Pferd, Sonntag Verlag
    Dies ist ein Buch, welches speziell für das breite Publikum geschrieben wurde. Dominique Giniaux gilt weltweit als der "Vater der Pferdeosteopathie", da er der Erste war, der diese Techniken bei Pferden anwendete. Er beschreibt hier in seiner unnachahmlichen Weise die grundlegenden Prinzipien und Möglichkeiten der Osteopathie.
  • Pascal Evrard: Lehrbuch der Strukturellen Osteopathie beim Pferd
    und
    Pascal Evrard: Craniosacrale Therapie bei Pferden
    Beide Bücher sind im Enke Verlag erschienen und wenden sich an Therapeuten.

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